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Gott möchte daß wir den Zehnten geben...
auf dieser Seite erfahren Sie alles was dazu in der Bibel steht und Hinweise die Ihnen helfen können Gottes Wort besser zu verstehen und danach zu handeln.
Bringt den Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf daß in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
(Maleachi 3,10)
Das Gesetz ist an eine Verheißung gebunden. Wer nicht sät kann nicht ernten. Wer nicht investiert hat keine Rendite. Viele Menschen fragen warum Gott sowenig Gutes in Ihrem Leben bewirkt. Wer kärglich sät wird eben kärglich ernten.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. (Mt 23,23)
Der Zehnte ist der Zehnte egal wieviel man verdient. Jesus hält es hier für kleinlich den Zehnten soweit zu treiben, daß man sogar von allen Erträgen aus dem eigenen Garten haarklein den Zehnten berechnet. Wer dagegen den Zehnten von seiner Zeit dafür aufwendet sich gezielt um andere zu kümmern, der hat bereits Barmherzigkeit gezeigt.
Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. (Lk 18,12)
Im weiteren Textverlauf wird klargestellt. Gott möchte nicht, daß wir uns auf seine Gebote berufen und uns durch das Befolgen seiner Gebote als etwas besseres vorkommen. Seine Gebote zu befolgen -wie auch den Zehnten zu geben- ist unterstes Limit. Durch das Befolgen der Gebote ist man kein "Heiliger" sondern hat nur die Pflicht getan; die Kür kann und soll jeder nach eigenen Fähigkeiten absolvieren.
Und Abraham gab ihm den Zehnten von allem. (Gen 14,20)
Abraham war der Erste, der den Zehnte gab. Es hat ihn nicht arm gemacht. Im Gegenteil Abraham wurde sehr sehr reich und Gott segnete ihn und seine Nachkommen. Abraham war aber auch nicht der Einzige, wir kennen keinen der wirklich den Zehnten gibt und nicht sagen kann Gott hat mir mehr gegeben als ich ihm.
Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: [...] Und dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Steinmal soll ein Gotteshaus werden; und von allem, was Du mir gibst, will ich Dir den Zehnten geben.
Warscheinlich, geben Sie bisher wie die Mehrzahl der Christen nicht den Zehnten. Auch Jakob hat mit einem Entschluß angefangen. Beschließen Sie Gott den Zehnten zu geben. Das ist der Anfang - auch wenn jetzt vieles dafür spricht, daß es nicht geht. Auch Jakob hatte mit ein paar Steinen angefangen, als noch kein Geld und keine Zeit für den Bau des Gotteshaus da war.
In mein Haus sollt Ihr bringen eure Brandopfer und eure Schlachtopfer, eure Zehnten und eure heiligen Abgaben. (Deu 12,06)
Der Gemeinde vor Ort bei der auch der Gottesdienst stattfindet soll der Zehnte zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich um eine Bringschuld. Die oft vorgetragene Einstellung "Ich verwalte meinen Zehnten für Gott selbst." läßt sich nicht halten. Der Zehnte ist abzugeben; darüberhinaus hat jeder vor Gott über die Verwendung seines persönlichen Vermögens als Haushalter Rechenschaft abzulegen.